5. Bodenversauerung

Die Löslichkeit vieler Metallverbindungen in Wasser steigt mit sinkenden pH-Wert. In sauren Böden also, deren Bodenlösungen weder durch Verwitterungs- noch durch Austauschreaktionen neutralisiert werden können, werden Metalle freigesetzt und gelangen in die Gewässer. Gewässer, deren pH-Wert kleiner als fünf ist, können Metallkonzentrationen wie Aluminium, Zink, Kupfer und Blei enthalten, die auf die Tier- und Pflanzenwelt toxisch wirken. Das Pufferungsvermögen der Böden wird gestört. Ganz besonders sind dabei die Böden des Waldes betroffen, da die Bäume die Schadstoffe aus der Luft herausfiltern und im Niederschlag an den Boden weitergeben. Die Folge: Das Puffervermögen des Waldbodens und das Säurespeicherungsvermögen ist überlastet. Metallverbindungen geraten ins Grundwasser und gefährden unser Trinkwasser.